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Beweggründe

 

 

Warum die „Stadt am Fluss“

Das Projekt „Stadt am Fluss“ ist neben der Bahnstadt das größte Stadtentwicklungsprojekt Heidelbergs. Während

allerdings die Bahnstadt ein klar umrissenes Projekt ist, mit dem Ziel neue Baugrundstücke zu entwickeln, gehört dieStadt am Fluss gewissermaßen zu den „Softskills“ der Stadtentwicklung. Die sogenannten „weichen Standortfaktoren“ schaffen Werte, die in üblicher Form mit Renditen oder sonstigen Kennzahlen nicht messbar sind.

Sie bilden durch eine enorme Aufwertung des öffentlichen Raumes in den attraktivsten Lagen der Stadt einen unermesslichen und unschätzbaren Wert.

 

 

Die „Stadt am Fluss“ gibt es doch schon!?

Wie kaum eine andere Stadt wird Heidelberg schon heute, mit seinem malerischen Bild der historischen Altstadt, darüber dem Schloss und dem glitzernden Neckar im Vordergrund, fast schon dem Begriff „Stadt am Fluss“ gleich gesetzt. Das Bild, das die Welt kennt – von weitem eine Pracht. Es ist wie ein Versprechen, welches jedoch, wenn man sich den südlichen Ufern nähert, an keiner Stelle eingelöst wird.

Für einen Tagesbesucher genügt es vielleicht, einmal an der Alten Brücke die Hauptstraße zu verlassen, heraus zu treten und das Schloss zu fotografieren.

Für uns Heidelberger hat der Fluss eine elementare Bedeutung, wir brauchen den Fluss und seine Ufer als „Lebensraum“.

Das Altstadtufer ist das Pendant zur Neckarwiese und der eher landschaftlich geprägten Neuenheimer Seite. Mit einer lebendigen Promenade bietet es völlig selbstverständlich den urbanen Raum zum Flanieren, Sich Treffen, Cafe trinken oder eben auch zum spontanen Einkauf in der Altstadt.

Überall in anderen Städten und Regionen mit Gewässer werden Wasserlagen entwickelt und diese

Trümpfe konsequent ausgespielt.

Auch in Heidelberg geht es darum die Chance zu nutzen, die Hauptstraße als eindimensionale Einkaufsmeile zu entlasten und eine feine Vernetzung durch die Seitenstraßen zu entwickeln. Man kann weitere Nischen für kleinere und individuellere Geschäfte schaffen und somit die Qualität der Stadt als Einkaufsstandort zusätzlich aufwerten.

Der öffentliche Raum wird immer mehr Forum für Kommunikation, Gesellschaft, Freizeit und Entspannung empfunden. Nutzen wir den  Fluss als Mitte , als verbindendes Element, schließlich ist er ein Herzstück unserer Stadt. Die Seele würde jubeln, könnte man unter schönen Bäumen auf dem Platz sitzen oder sich nach Feierabend mit Familie und Freunden treffen und die tief auf der Altstadtpromenade stehende Sonne genießen.

 

 

 

Warum eine Bürgerinitiative? Wozu ist sie da, wenn die Entscheidungen im Gemeinderat schon gefallen sind?

Unser Ziel ist es, dazu bei zu tragen, dass die „Stadt am Fluss“ nicht nur für Touristen, sondern auch für die Bürger Heidelbergs mit all ihren Chancen Realität wird. Dazu muss das Potenzial konsequent ausgeschöpft und umgesetzt werden. Für diese konsequente Umsetzung sehen wir im Moment keine Alternative zur projektierten Tunnellösung, weil nur so die zwingend notwendigen Qualitäten einer Promenade entstehen können.

Wir haben die Absicht uns mit allen Möglichkeiten zur Entwicklung der „Stadt am Fluss“ auseinander zu setzen und einzubringen. Dieses Generationenprojekt braucht jede gute und kreative Idee und Unterstützung.

Mit den Bürgern im Rücken wird die Verwaltung und der Gemeinderat in die Lage versetzt, ein solches Projekt umzusetzen. Dieses Projekt braucht eine breite Akzeptanz und lebt von bürgerschaftlichem Engagement.

 

Die „Initiative der Bürger“ gefragt. Es geht darum sich zu informieren und zu interessieren, Meinungen zu äußern, kreative Ansätze zu bieten und eigene Erfahrungen einzubringen. In diesem Sinne sehen wir uns als „Bürgerinitiative“ und machen mit „FÜR“ den Anfang.

 

Auf der Website FÜR www.fuer-heidelberg.de besteht für alle, die die Umsetzung des „Generationenprojektes“ wünschen die Möglichkeit sich zu registrieren.

Die Zustimmung der Bevölkerung wird mit dem „FÜRometer“ gemessen, welches mit jedem BeFÜRworter wächst und vom Bismarckplatz bis zum Karlstor reicht. Ganz zufällig haben sich mit dem Erreichen des Karlstors 14000 BeFÜRworter gefunden, die (theoretisch) für das Erwirken eines Bürgerentscheides nötig sind.

Auf der Website erhalten Sie alle nötigen Informationen, um sich IHRE Meinung zu bilden.

Zukunftschancen muss man erkennen und ergreifen. Die „Stadt am Fluss“ ist eine der größten für Heidelberg und wir unterstützen dieses Projekt gerne. Sie auch ?

Jetzt aktiv Heidelbergs Zukunft mitgestalten und mitmachen!

DaFÜR sein und
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