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Meinungen zu "Stadt am Fluss".
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Uli Rohde aus Heidelberg - 10.03.11

Seit 1949 bin ich Heidelberger, seit 26 Jahren befindet sich mein Laden in Neckarnähe (incl. Hochwasser 1993). Ich sage: dieser Verkehr, der die Altstadt vom Neckar trennt, ist eine Schande für Heidelberg und die Heidelberger. Der muß da weg, und daß das nicht gehen soll, glaube ich niemals. Außerdem glaube ich niemals, daß das Kongresshaus unbedingt in die Heidelberger Altstadt mußte. Ich bin aber sicher, daß die Sickingenbrücke unbedingt gebaut werden muß, weil es unerträglich ist, daß der ganze Rohrbach Kirchheim-Autoverkehr sich über die Bürgerbrücke durch die Kirchheimer Gassen quälen muß. Und der Spruch "es ist kein Geld da" (den ich schon lange nicht mehr hören kann) bedeutet für mich nur: "es ist viel Geld da, wir geben´s aber für was anderes aus". Man könnte über den Gang der Dinge lachen, wenn es einem nicht im Halse stecken bliebe!

 

Achim Zwick aus Mühlacker - 21.09.10

Ein Fluss ist nicht nur ein romantisierbares Stilleben, sondern schon von Alters her ein Verkehrsweg. Oder geht es darum, die Käseglocke der frommen Gesinnung drüber zu hängen? Weg mit dem Autoverkehr und der Straßenbahn?

 

Jürgen Gottschling aus Heidelberg - 10.08.10


Den Hinterweltlern Heidelbergensis in Stammbuch geschrieben:

"Getretner Quark wird breit, nicht stark", dies Zitat Goethes aus dem „Westöstlichen Diwan“ fällt mir ein, wenn ich die zum Teil tumben, zum Teil dreisten Wortmeldungen gegen den Tunnel lese. Die da gar nicht anders können, als - zwar - FÜR die Stadt am Fluss zu votieren, erdreisten sich auf die Frage, wie sie (zum Beispiel die GALLier) denn (was sie vorgeblich tun) für die Stadt am Fluß sein wollen (was sie vorgeblich tun), ohne Tunnel? Ja, während der Sommermonate könne man die Straße ja sperren und so weiter. Diese unverfrorene Unverfrorenheit kennzeichnet Diskussionsbeiträge der Gegner, denn natürlich wissen Mitglieder der GAL (und so weiter) ganz genau, dass (und den Verkehr könne man dann ja über Gaiberg weit umfahren) diese Bundesstraße gar nicht gesperrt werden darf (außer an drei Sonntagen im Jahr für irgendwelche „Events) vielleicht, da kann ja die GAL zusammen mit ihrem Halbmitglied Lepanto („wer gegen die Stadthallenerweiterung ist, begeht Gotteslästerung“) für den Wiederaufbau der Kolonade auf dem Ebertplatz bei Kamillentee und Bockwurst für einem Bürgerentscheid PRO KOLONADE werben. Wie die dann aber aus NEIN-Sagern JA-Woller machen wollen, da müssen die sich noch was einfallen lassen. Ich bin mit helfender Hand aber (wo drei in meinem Namen …) gerne dabei.
Mein Kardiologe hat mir Aufregung verboten. So unterlasse ich weitere Aussführungen zum Thema und weise auf (m)eine Polemik zur Zusammensetzung des (nicht mehr ganz) neuen Gemeinderats hin, mein Argumente dürfen hier (ich erlaube mir das eifach) stehen für die zu allem NEIN-Sagenden, wenns nur ihrer vorgeblichen Wahrheitsfindung dient:

http://www.rundschau-hd.de/archives/3219/

Jürgen Gottschling

 

Franz Noack aus heidelberg - 24.11.09

Die Stadt am Fluß fängt am Bismarckplatz an und
der ist nicht barrierefrei.Ein Provisorium ist
lt Stadtverwaltung und RNV nicht möglich!!! Für den Umbau fehlt das Geld und einen Plan gibt es auch nicht. Das heißt, für einen Behinderten oder Rollifahrer ist in Heidelberg
kein umsteigen am Bismarckplatz möglich.
Für wenn ist dann die Stadt am Fluß?
Sollen Behinderte draußen bleiben? Solange diese Frage nicht geklärt ist und keine Lösung gefunden wird bin ich gegen den Umbau und den Tunnel! Denn Behinderte sind auch Menschen.

 

Horst Horn aus Heidelberg - 23.11.09

Seit 37 Jahren lebe ich in Heidelberg. Als gebürtiger Düsseldorfer habe ich Düsseldorf noch VOR dem Tunnelbau gekannt und jetzt natürlich nach dem Rheinufertunnel. Ich kann Heidelberg nur wünschen, daß endlich der Plan "Stadt am Fluss" in Reinkultur verwirklicht wird. Alles andere ist Flickschusterei und wird unseren Enkeln zu schaffen machen. Ein 70jähriger, der Heidelberg liebt.

 
 

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